mediation-rhein-neckar
ist ein Netzwerk selbständiger Mediatoren mit unterschiedlichem Ausbildungshintergrund, die fachlich übergreifend zusammenarbeiten, um so eine umfassende Beratung, Betreuung und Konfliktlösung unter Einbeziehung aller relevanten Aspekte zu ermöglichen.
Eine Mediation kann von einem oder mehreren Mediatoren begleitet werden, wenn diese Co-Mediation mit der damit verfügbaren Erfahrungsbasis für die Konfliktparteien die Erfolgschancen verbessert.
Der Schwerpunkt der Mediationstätigkeit der angeschlossenen Mediatoren liegt auf Mediationsverfahren in:
Familiärem Umfeld
Auch wenn in Trennungs- und Scheidungssituationen sehr rationale Themenfelder geregelt werden müssen, wie zum Beispiel der Ausgleich der Vermögensverhältnisse zwischen den sich trennenden bisherigen Partnern (Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich), die Unterhaltsverpflichtungen untereinander und gegenüber den gemeinsamen Kindern, der Umgang mit den gemeinsamen Kindern und vieles mehr, überwiegen häufig die Emotionen als Streit auslösende Ursachen. Die zu regelnden Sachverhalte werden sehr oft nur benutzt, um den ehemaligen Partner emotional zu treffen.
Eine besonders sensible Lebenssituation bedeutet Trennung und Scheidung in Stief-, Pflege- und Adoptivfamilien. Zu den bekannten Konfliktfeldern, die es zu bearbeiten gilt, sind hier eine Reihe spezieller Sachverhalte zu berücksichtigen, die die fundierte Kenntnis und Kompetenz eines Mediators zu dem Thema in der Anwendung des Verfahrens erfordern.
Die Mediation kann aus dieser Situation ein Ausweg sein, um auch diese schwierige Lebenssituation mit gegenseitigem Respekt zu meistern.
Erbangelegenheiten
Schon bei der Regelung von Erbangelegenheiten, aber umso mehr im eingetretenen Erbfall treffen unterschiedliche Wahrnehmungen und Erwartungshaltungen aufeinander, häufig auch im familiären Kontext, und spielen rationale Erwägungen neben emotionalen eine Rolle.
Deshalb sind Konflikte vorprogrammiert, die sich zuspitzen können und die Hilfe eines professionellen Vermittlers erforderlich machen.
Gerade in diesem Gebiet existieren aber grundlegende rechtliche Regelungen, die die Entscheidungsfreiheit der Beteiligten erheblich einschränken, wollen sie nicht die rechtliche Unwirksamkeit ihrer Verfügungen oder Vereinbarungen riskieren. Deshalb ist es wichtig, dass der eingesetzte Mediator diese Vorschriften kennt und die Streitparteien bei der Findung ihrer Lösungen begleiten kann.
Wirtschaftsbetrieben und Organisationen
Im Bereich der Wirtschaftsmediation kommt einer der Vorteile dieses Verfahrens gegenüber einer gerichtlichen Auseinandersetzung besonders zum Tragen: Die Konfliktparteien können nach gefundener Lösung mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Geschäftsbeziehung fortsetzen und die Atmosphäre ist "entgiftet".
Dabei sind in Wirtschaftsbetrieben und Organisationen eine Vielzahl von Problemfeldern zu finden, die zu Konfliktsituationen führen können. Beispiele sind Lieferanten/Kundenbeziehung, Arbeitskonflikte mit oder ohne Beteiligung von Belegschaftsvertretungen, Konflikte von Arbeitnehmern (oder auch von Anteilseignern oder Geschäftsführern) untereinander und viele mehr.
Schulischem Umfeld
Bauwesen
Für Konflikte in anderen Bereichen kooperiert das Netzwerk mit dem Institut für Mediation in Heidelberg. Über das Institut sind weitere Mediatoren mit unterschiedlichsten Erfahrungen, Schwerpunkten und Berufen verfügbar.










